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Das sind also die rentierlichen Schulden

Durch ihre Zinssteuerung bei den Krediten machte die Stadtkasse über
200 000 Euro gut.

Waibstadt. (aj) Zur Abwechslung mal mit einer erfreulichen Mitteilung wartete Stadtkämmerer Jürgen Buchner in der jüngsten Gemeinderatssitzung auf, war es ihm in Zusammenarbeit mit der Firma MAGRAL München doch gelungen, durch im September vorgenommene Zinssteuerung dem klammen Haushaltssäckel einen stattlichen Geldbetrag zuzuführen.

Durch Auflösung und Neuabschluss von Verträgen zur Kostensenkung und Zinssicherung sind nämlich so 237 800 Euro inzwischen auf das Konto der Stadtkasse geflossen. Das Jahresergebnis 2009 verbessert sich dadurch gegenüber den eingeplanten 50 000 Euro auf rund 246 000 Euro. „Seit August 2006, als man mit diesem Steuerungsinstrument angefangen hat, sind demnach insgesamt etwas mehr als 500 000 Euro erlöst worden“, erklärte der sichtlich zufriedene Stadtkämmerer.

Die MAGRAL AG ist einer der größten, bankenunabhängigen Finanzierer der öffentlichen Hand. Sie berät in der Steuerung mit konservativen Zinsinstrumenten Zinsportfolios der öffentlichen Hand einschließlich Länderebene, Banken und großer Unternehmen. Bundesweit ist sie nach eigenen Angaben von über 8000 Kämmereien und über 1500 Eigenbetrieben und -gesellschaften aktiv gelistet. Pro Jahr bis zu einer Milliarde Euro arrangiertes Anlage- und Kreditkapital vor allem der deutschen Kommunen und Wohnungsunternehmen unterstreiche die „herausragende Marktposition“ bei der öffentlichen Hand und der Wohnungswirtschaft. Es sollen bereits Zinslastsenkungen von mehreren Millionen Euro für die Mandanten erzielt worden sein.

Der Gemeinderat nahm von diesem Bericht des Stadtkämmerers Buchner freudestrahlend Kenntnis und hatte ein Lob für den Kämmerer für diesen Geldsegen parat. „Man sieht, dass man auch aus Schulden Geld machen kann“, meinte Bürgermeister Joachim Locher.

 

Quelle: Nr. 238 / Rhein-Neckar-Zeitung, Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2009