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Saarlandpakt – gemeinsam für starke Kommunen

Zinssteuerung
MAGRAL AG, Zinssteuerung und Saarlandpakt

MAGRAL AG referiert zum Thema Zinssteuerung auf der Sitzung der „Technischen Arbeitsgruppe Saarlandpakt“.

Saarland

Am Donnerstag, den 21. Februar 2019, wurde die MAGRAL AG zu einer Sitzung der „Technischen Arbeitsgruppe Saarlandpakt“ eingeladen. Ziel dieser Sitzung war es, den Vertretern der Landesregierung, der kommunalen Spitzenverbände und der Kommunen, die MAGRAL-Zinssteuerung sowie die Auswirkungen des Saarlandpakts hierauf vorzustellen. Bei dem sogenannten „Saarlandpakt“ handelt es sich um ein von Ministerpräsident Tobias Hans am 14. November 2018 vorgestelltes Entschuldungsmodell. Unter dem Motto „gemeinsam für starke Kommunen in einem starken Saarland“ wird das Saarland unter anderem insgesamt eine Milliarde Euro an Kassenkrediten von den saarländischen Kommunen übernehmen. Derzeit weisen die saarländischen Kommunen einen Kassenkreditbestand von ca. 2,1 Mrd. EUR auf. Die nach der Umsetzung des Saarlandpakts bei den Kommunen verbleibenden Kassenkredite sind binnen 45 Jahren zu tilgen. 
Dreizehn saarländische Kommunen sichern derzeit erfolgreich in Zusammenarbeit mit der MAGRAL AG ihr Darlehensportfolio gegen Zinsänderungsrisiken ab. 
Aus diesem Grund wurden die Einzelheiten der weiteren Zinssicherung der bei den Kommunen verbleibenden Kassenkredite abgestimmt. Sophie Deininger und Heinz Reich von der MAGRAL AG stellten Funktions- und Wirkungsweise der MAGRAL-Zinssteuerung vor und verglichen unterschiedliche Zinssicherungskonzepte hinsichtlich ihrer Kosten-Nutzen-Relation. Dabei wurde deutlich, dass eine beidseitige und aktive, d.h. jeweils auf die Zinskurve angepasste Zinssicherungsstrategie deutliche Kostenvorteile aufweist.

Mit Blick auf den anstehenden Saarlandpakt und die daraus resultierenden, langfristigen Zinsänderungsrisiken aus den bei den Kommunen verbleibenden Kassenkrediten haben die Teilnehmer der Arbeitsgruppe vor allem eine Übereinkunft dahingehend getroffen, dass das Interesse der Kommunen weiter im Vordergrund stehen müsse – ganz nach dem Motto „gemeinsam für starke Kommunen“.